Musikverein Betzingen e.V.

Presse

Reutlinger Generalanzeiger, 23.03.2015
"Erfrischendes Programm"

REUTLINGEN. Premiere beim 20. Frühjahrskonzert des Betzinger Musikvereins: Die Musiker luden ihre Gäste diesmal in den Georgensaal ein. Zwar war das Konzert leider etwas spärlich besucht, dennoch bot die Blaskapelle ein gekonnt-buntes, erfrischendes Programm mit zahlreichen (jungen) Musikerinnen und Musikern auf der Bühne.
"Der Altersdurchschnitt unserer Musiker liegt bei 24 Jahren", erklärt Hubert Ranz als erster Vorsitzender zugleich bei der Begrüßung. Warum Georgensaal? "Die neue Stadthalle, die zwar für alle gebaut worden ist, wie sie sagen, ist für uns als Verein leider unerschwinglich", schickt er gemeinsam mit Vize Fred Raach auf Anfrage süffisant voraus.
Die Bühne der Julius-Kemmler-Halle in Betzingen sei wiederum zu klein für so viele Musiker. Wird dort die Bühne vergrößert, bleibt unterm Strich zu wenig Platz für Besucher, wie die beiden langjährigen Mitglieder des 1903 in Betzingen gegründeten Vereins das Hallen-Dilemma erklären.

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Reutlinger Generalanzeiger, 08.04.2014
"Betzinger Musikverein: Packende Star-Wars-Saga"

REUTLINGEN-BETZINGEN. "Die Kemmlerhalle ist für uns zu klein geworden. Die Stadthalle ist – noch – zu groß. Für einen Saal oder eine Halle in der Größenordnung dazwischen werden wir uns entscheiden müssen.", Mit diesen Worten brachte Hubert Ranz, Vorsitzender des Musikvereins Betzingen, das Dilemma auf den Punkt, nachdem der letzte Akkord beim Frühjahrskonzert des Vereins in der Kemmlerhalle verklungen war. 250 Besucher hatten dort, dicht gedrängt sitzend, mit jubelndem Applaus "ihre" Blasmusiker gefeiert.

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Reutlinger Generalanzeiger, 25.10.2013
"Mit Strohhut und roter Fliege"

REUTLINGEN-BETZINGEN. "Es ist wie im Märchen: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute", frotzelt einer der Musiker der Seniorenkapelle während der letzten Probe vor dem Jubiläumsauftritt am Sonntag. Während er das mit breitem Grinsen sagt, können sich die Übrigen ein noch dickeres Schmunzeln nicht verkneifen.

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Reutlinger Generalanzeiger, 04.10.2013
"Musikernadeln als Dank und Anerkennung"

REUTLINGEN. "Schöner als viele Worte", so Barbara Bosch, verdeutlichte die Jugendkapelle des Betzinger Musikvereins Sinn und Zweck der von der Stadt verliehenen Musikernadel. "Es geht hier nicht nur um Dank und Anerkennung für vierzig Jahre Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft, um die Jugend." Letztere wurde durch die fast dreißig Betzinger Nachwuchsmusiker bestens vertreten, die unter ihrem Leiter Joachim Kromer die Feierstunde im Rathaus mit sinfonisch aufbereiteten Rock- und Popmelodien klangvoll umrahmten.

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Reutlinger Generalanzeiger, 25.03.2013
"Kesses Potpourri"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Wer konnte ahnen, dass der Winter so lange dauert? Nichtsdestotrotz hatte der Musikverein Betzingen am Samstagabend zu seinem 18. Frühjahrskonzert eingeladen und damit nicht nur für eine ausverkaufte Julius-Kemmler-Halle gesorgt. Vor allem waren auch die Verantwortlichen vom Andrang überrascht. Denn: "Wir können es uns nicht erklären", erklärte Vereinskassier Wolfgang Locher beim Blick in die Halle.

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Reutlinger Generalanzeiger, 19.12.2012
"Leuchtfeuer und Flötenklänge"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Beim letzten Mal herrschte akuter Platzmangel, und so erlebten die Besucher des Weihnachtskonzerts des Betzinger Musikvereins in diesem Jahr eine Premiere: Statt mit Tischen und Stühlen war die Kemmlerhalle mit Konzertbestuhlung gefüllt, um die vielen Zuhörer unterzubringen.

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Reutlinger Generalanzeiger, 29.10.2012
"Betzinger Oktoberfest: Ouvertüre vom Nachwuchs"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg, dachten sich die Organisatoren des 1. Betzinger Oktoberfestes am Samstagmorgen beim Blick aus dem Fenster.

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Südwest Presse, 29.10.2012
"Schunkel-Medleys und Dirndl"

BETZINGEN. Stimmung, Laune, Spaß und Bier - und vor allem ganz viel Blasmusik haben die Gäste am Samstag und Sonntag in Betzingens guter Stube beim ersten Oktoberfest des heimischen Musikvereins erlebt.

Sogar Maßkrüge gab es bei der Betzinger Ausgabe des Oktoberfests. "Die Preise sind aber natürlich nicht so wie in München, sondern an die hiesigen Verhältnisse angepasst", versicherte Joachim Kromer am Samstagabend beim Start der Feier des Musikvereins Betzingen. Ansonsten waren aber all die Hits zu hören, die wohl auch beim großen Bruder auf der Wiesn durch die Bierzelte hallen: Polka, Marsch und Walzer, auf jeden Fall volkstümlich ging es da zu.

Aber nicht nur: "Aus der Stimmungsschiene" hatte der Betzinger Musikverein auch alles drauf, was Spaß und Stimmung verbreitet - von Dieter Thomas Kuhn mit seinen Schlager-Interpretationen bis zu lateinamerikanischen Klängen und auch Schunkel-Medleys zum Mitsingen. Wie es richtig geht, das zeigte Julian Hölz den Besuchern und Besucherinnen (davon manche stilecht im Dirndl): Nicht nur nach der Meinung von Dirigent Kromer hatte der Solo-Sänger "für beste Stimmung gesorgt".

Wie es überhaupt zur Idee mit dem Oktoberfest kam? "Wir hatten uns überlegt, ob wir weiter zwei Feste pro Jahr machen wollen, haben uns dann aber für eins im Herbst entschieden", erläuterte Joachim Kromer. Dass dieses am Samstag zum Oktoberausklang mit dem Wintereinbruch zusammenfiel - wer hätte das voraussehen können?

Ein Gutes hatte das Wetter jedoch: Wäre es deutlich besser gewesen, "dann wären die Leute weggefahren", sagte eine Besucherin.

Spannend wars dennoch. "Wir konnten natürlich nicht abschätzen, wie das Fest angenommen wird", sagte Joachim Kromer. Schon zu Beginn waren zahlreiche Gäste anwesend, um sich die bereits beachtlichen Fertigkeiten des Bläsernachwuchses anzuhören. Und da leistet sich der Musikverein nicht nur eine einzige Gruppe, sondern gleich drei: Das Jugendensemble unter Leitung von Ulrike Betzitza präsentierte sich am Samstagabend ebenso wie die Bläser AG mit Kurt Müll, die aus der Kooperation mit der Hoffmannschule stammt. Dritte im Bund war das Jugendblasorchester, das Kromer selbst leitete.

Und danach spielten dann die "Großen" vom Musikverein auf. Obwohl: "Wir haben eine ganz junge Truppe mit 45 Aktiven, von denen ein Großteil noch in der Schule, in der Ausbildung oder Studenten sind", betonte der Dirigent.

Das war nicht immer so, der Umbruch hatte vor ein paar Jahren stattgefunden, als zahlreiche Ältere aufgehört hatten. Joachim Kromer aber ist mit seinen gerade mal 31 Jahren schon seit zehn Jahren der musikalische Kopf des Blasorchesters. "Ich bin ja selbst am Instrument hier ausgebildet worden, habe dann Musik auf Lehramt studiert und wurde schließlich schon mit 21 hier Dirigent." Ein ungewöhnlicher Aufstieg.

Nach dem stimmungsvollen Samstagabend ging es am Sonntag im selben Stil sogleich frühmorgens weiter: Frühschoppen mit der Musikkapelle Böttingen, danach kam die Seniorenkapelle des Betzinger Musikvereins zum Einsatz und schlussendlich spielte die Blasmusik des TSV Sondelfingen auf.

Ein gelungenes Wochenende? Mit Sicherheit. Aber auch anstrengend für die Aktiven des Musikvereins Betzingen.

Auf der anderen Seite sind die Auftritte vor Publikum immer der Höhepunkt im Jahreslauf der Musiker. Und obendrein: "Natürlich müssen wir auch unsere Ausgaben irgendwie decken", sagte Joachim Kromer. Und dazu sind die Feste des Musikvereins in finanzieller Hinsicht unbedingt notwendig.

(Südwest Presse, Autor: Norbert Leister, 29.10.2012)

Reutlinger Generalanzeiger, 09.10.2012
"Große Töne spucken mal erwünscht"

REUTLINGEN-DEGERSCHLACHT. Eine Bühne voller junger Musikanten: Das konnten Besucher am Sonntag bestaunen. Sechs Musikantengruppen brachten die Auchterthalle in Degerschlacht mit ihren Blasinstrumenten zum Beben. Von 13.30 bis 17 Uhr hatte die Jugend des Musikvereins Betzingen zum "Jugendtreff der Blasmusik" eingeladen.

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Reutlinger Generalanzeiger, 02.05.2012
"Bläserjugend Neckar-Alb musiziert um die Wette"

TÜBINGEN. Glückliche Gesichter, wo man auch hinschaut. Die Schönbuch-Halle im Tübinger Pfrondorf ist brechend voll, als am Sonntagabend die Ergebnisse des 22. Wertungsspiels der Bläserjugend Neckar-Alb bekannt gegeben werden. Besonders gute Leistungen hat das Querflöten-Duett des Musikvereins Betzingen mit Johanna Trost und Janina Szemkus gezeigt. Die beiden erzielten mit 93,4 Punkten die Tageshöchstwertung.

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Reutlinger Generalanzeiger, 27.03.2012
"Viel Freude an jungen Musikern"

REUTLINGEN. "Fachkräftemangel" und "Quote" - beim Musikverein (MV) Betzingen sind das Fremdwörter, denn wenn die Betzinger Musiker aufspielen, dann ist die Bühne gefüllt (der Saal sowieso) mit Vollblut-Musikern beiderlei Geschlechts. Und bei den Nachwuchs-Formationen des Vereins brauchen offenbar bald eher die Jungen eine Quote, denn die Mädchen haben längst die Trompeten ebenso für sich entdeckt wie die Saxofone - und deshalb die "klassischen Fraueninstrumente", die Flöten, Klarinetten und Oboen, keineswegs beiseitegelegt.

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Reutlinger Nachrichten, 14.02.2012
"Gute Entwicklung bei der Jugendkapelle"

BETZINGEN. Bei der Mitgliederversammlung des Musikvereins sagte Vorsitzender Hubert Ranz, dass man zu Neujahr insgesamt 406 Mitglieder, aufgeteilt in 223 fördernde, 164 aktive und 19 Ehrenmitglieder, zähle.

Erfreulich sei, so Vorsitzender Hubert Ranz bei der Versammlung, dass die größte Gruppe des Vereins, nämlich 65 Prozent, unter 18 Jahre alt ist. Neben den musikalischen Auftritten trafen sich die Mitglieder zu einer Radtour in den Schönbuch. Musikalischer Höhepunkt im vergangenen Jahr war das Frühjahrskonzert. Der Musikverein mit seinen 46 Musikern war außerdem bei den Festumzügen in Bad Urach, München und Bad Cannstatt in der Betzinger Tracht dabei.

Dirigent Joachim Kromer berichtete von überwiegend positiven Auftritten. Besonders erwähnte er die gute Entwicklung der Jugendkapelle, die bei einem Wertungsspiel die Note "sehr gut" erhielt. Jugendleiterin Ulrike Betzitza berichtete von der Ausbildung, von erfolgreich besuchten Lehrgängen und vom Kauf eines neuen T-Shirts, das den Jugendlichen sehr gut gefällt. Über die 15 Auftritte der Seniorenkapelle wurde vom Ehrenvorsitzenden Wilfrid Keser berichtet, anschließend las er seinen Bericht als Sachverwalter vor. Neue Instrumente wurden für die Musikschüler angeschafft, Kosten für Reparaturen waren ebenfalls enthalten. Der Kassenbericht wurde vom Kassierer Wolfgang Locher vorgelesen. Die ordnungsgemäße Kassenführung wurde von den Kassenprüfern bestätigt, so dass im Tagesordnungspunkt 3 der frühere Vorsitzende Helmut Hummel die Entlastung des gesamten Vorstandes durchführen konnte.

Hubert Ranz und Fred Raach übernahmen anschließend die Ehrungen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Klaus Digel geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt. Kaspar Blasy, Wolfgang Göggel, Anita Leippert, Anton Pfeiffer und Werner Schaal wurden für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Ebenfalls für 40 Jahre, allerdings als aktive Musiker, wurden Wolfgang Locher und Heinz Scholz geehrt, beide wurden zu Ehrenmusikern ernannt. Petra Braun erhielt die Ehrennadel des Vereins für 30-jährige Mitgliedschaft. Karl Kieß, Dirigent Joachim Kromer und Renate Pfeiffer konnten für 20 Jahre geehrt werden.

16 Termine stehen schon im Kalender für 2012, vom Frühjahrskonzert im März bis zur Weihnachtsfeier im Dezember.

Bei der anschließenden Wahl in den Gesamtvorstand wurden gewählt: Vorsitzender: Hubert Ranz; zweiter Vorsitzender: Fred Raach; erster Kassierer: Wolfgang Locher; erste Schriftführerin: Lilly Christiane Gscheidle; zweiter Kassierer: Esther Gläser; zweite Schriftführerin: Agnes Keppeler; Sachverwalter: Simon Eib; Jugendleiterin: Ulrike Betzitza; Pressewart: Michaela Montag; Beisitzer: Thomas Betzitza, Simon Eib, Kai Heckl und Heidi Horvath; Kassenprüfer: Werner Betzitza und Rainer Kazmaier.

Im letzten Tagesordnungspunkt bedankte sich Hubert Ranz bei Heidrun Horvath für die zehnjährige Bewirtung im Musikerheim mit einem Geschenk.

(Reutlinger Nachrichten, Autor: SWP, 14.02.2012)

Reutlinger Nachrichten, 20.12.2011
"Von Mal zu Mal anspruchsvoller"

BETZINGEN. Rappelvoll war die Julius-Kemmler-Halle am Samstagabend. Kein Wunder, bei so viel Musikverein-Nachwuchs, der sich dort präsentierte.

Natürlich wollten alle Eltern und Großeltern den Auftritt ihrer Kinder und Jugendlichen am vergangenen Samstagabend bei der Weihnachtsfeier des Musikvereins Betzingen nicht verpassen. Dass die Julius-Kemmler-Halle somit regelrecht aus allen Nähten platze, manche der Gäste nicht mal einen Sitzplatz bekamen und stehen mussten, durfte also kaum jemand verwundern.

Für den Vereinsvorsitzenden Hubert Ranz war dies allerdings doch eine Bemerkung in Richtung Reutlingen wert: "Frau Bosch wäre gut beraten, uns ein paar Scheine für die Erweiterung unserer Halle zu schicken." Man könnte ja etwas vom Bau der neuen Stadthalle abzwacken, so der Vereins-Chef.

Ansonsten ging es am Samstagabend aber vor allem um die Musik: Der ganz junge Nachwuchs - der auf den Stühlen auf der Bühne sitzend mit den Füßen nicht mal bis zum Boden reichte - demonstrierte dennoch äußerst selbstbewusst, was er in den vergangenen drei Monaten gelernt hat.

Die Bläserklasse der Hermann-Hesse-Realschule in Reutlingen konnte da schon auf ein wenig mehr Übung verweisen, die ganz neue Bläserklasse der Betzinger Hoffmannschule ist allerdings erst vor drei Monaten in Betrieb gegangen. Was sich natürlich auch in der Darbietung niederschlug. Aber: Wer schon mal versucht hat, aus einem Blasinstrument überhaupt einen Ton heraus zu bekommen, der weiß, wie schwer aller Anfang ist.

Mit Kurt Müll haben die Bläserklassen offensichtlich den passenden Leiter gefunden: Den Jungen und Mädchen war deutlich anzumerken, wie viel Spaß ihnen das Engagement in den Bläserklassen macht. Und ihre gespielten Lieder wollten sie auch selbst ansagen.

Die im Programm nachfolgende Kapelle des Jugendensembles des Musikvereins Betzingen zeigte, wie sich die musikalische Weiterentwicklung nach ein bis zwei Jahren konsequenten Übens auswirkt. Das Publikum war begeistert und klatschte anhaltend und lange nach den Darbietungen des Jugendensembles.

Neu sind nach den Worten des Vereinsvorsitzenden dabei nicht nur einige Mitglieder, neu ist auch die Leiterin und Dirigentin des Jugendensembles, Ulrike Betzitza. Sie ist augenscheinlich mit genauso viel Engagement dabei wie auch ihre Musikerinnen und Musiker.

Das Programm am Samstagabend wurde von Mal zu Mal immer noch anspruchsvoller, denn nun folgte das Jugendorchester unter der Leitung von Joachim Kromer. Er ist gleichzeitig auch der Dirigent der Erwachsenen-Kapelle des Musikvereins Betzingen.

Beide Orchester verdeutlichten, was unter der hohen Kunst der Blasmusik zu verstehen ist. Mit ihren Darbietungen trugen sie zu einem anspruchsvollen Konzertabend in der Julius-Kemmler-Halle bei. Gutes Essen, nette Unterhaltungen und auch eine große Tombola mit rund 400 Preisen vervollständigten eine gelungene Weihnachtsfeier des Musikvereins Betzingen. Erstaunlich war nur eins: "Es gewinnt nicht jedes Los bei der Tombola", hatte Hubert Ranz gesagt. Um nämlich der großen Nachfrage nachkommen zu können, hätten doch ein paar Nieten beigemischt werden müssen. Aber: "Die Chancen zu gewinnen, sind deutlich größer als beim Lotto", so Ranz.

(Reutlinger Nachrichten, Autor: Jonas Blum, 20.12.2011)

Reutlinger Generalanzeiger, 19.12.2011
"Nachwuchs mit Feuereifer dabei"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Natürlich wollten alle Eltern und Großeltern den Auftritt ihrer Kinder und Jugendlichen am vergangenen Samstagabend nicht verpassen. Dass die Julius-Kemmler-Halle somit regelrecht aus allen Nähten platze, manche der Gäste nicht mal einen Sitzplatz bekamen und stehen mussten, durfte also kaum jemand verwundern. Für den Vereinsvorsitzenden Hubert Ranz war dies allerdings doch eine Bemerkung in Richtung Reutlingen wert: "Frau Bosch wäre gut beraten, uns ein paar Scheine für die Erweiterung unserer Halle zu schicken." Man könnte ja etwas vom Bau der neuen Stadthalle abzwacken, so der Vereins-Chef.

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Reutlinger Nachrichten, 06.10.2011
"Tatsächlich Töne entlockt"

BETZINGEN. Ohne Unterricht gleich in die erste Orchesterprobe - was für ein Tohuwabohu war das. Aber die 23 Drittklässler an der Hoffmannschule hatten viel Spaß dabei. Der Musikverein investierte 9000 Euro in das Projekt.

Im Juli versuchten sie sich zum ersten Mal an Instrumenten, jetzt am vergangenen Dienstag stürzen sich die 23 Kinder aus den drei dritten Klassen der Betzinger Hoffmannschule mit Feuereifer auf die Posaunen, Tenorhörner, das Schlagzeug, die Querflöten, Klarinetten und Trompeten.

Das Erstaunlichste an dem ganzen Durcheinander ist aber: Fast alle Kinder entlocken den jeweiligen Instrumenten tatsächlich Töne - was bei einer Trommel kein großes Problem darstellt. Bei einer Trompete, einem Saxophon oder einem Horn aber sehr wohl.

Also alles Naturtalente? Das wird sich in der Zukunft zeigen, wenn die Kinder bei Kurt Müll von der Musikschule Reutlingen jeweils die Orchesterprobe einmal in der Woche haben. Und natürlich auch, wenn sie in den Einzelunterricht gehen. Ganz billig ist das nicht, 35 Euro im Monat müssen die Eltern dafür bezahlen. Aber: Die Begeisterung für dieses Kooperationsprojekt zwischen Grundschule und Musikverein Betzingen hatte vor den Sommerferien schnell auch die Papis und Mamis erfasst. "Wir hatten einen Elternabend der zweiten Klassen gemacht und dann waren tatsächlich fast 80 Mütter und Väter mit ihren Kindern zum Instrumente ausprobieren im Juli gekommen", zeigt sich selbst Rektor Lothar Richter erstaunt. Aber auch erfreut, dass der Andrang so groß ist. Und übrigens: Im Rahmen der offenen Ganztagsschule ist diese AG freiwillig.

Der Musikverein seinerseits hat als Organisator kräftig in die Spardose gegriffen und mit 9000 Euro neue Instrumente für die erste Bläser-AG angeschafft. Hinzu kommen laut Ulrike Betzitza weitere Kosten für den Unterricht wie auch ein Teil für Kurt Müll als Orchesterleiter - den anderen Teil finanzieren die Eltern der Kinder selbst über die Beiträge. "Längerfristig versuchen wir über Sponsoren zumindest einen Teil der Kosten wieder herein zu bekommen", sagt die Jugendleiterin des Musikvereins. "Und natürlich hoffen wir, dass ein Teil der Schülerinnen und Schüler bei uns in den Musikverein eintritt und bei uns bleibt", so Betzitza.

Es gibt weitere Kooperationsprojekte an der Schule, wie etwa die Schach-AG, "schon seit vielen Jahren", wie der Rektor erläutert. Über solche Angebote von Vereinen kann die Hoffmannschule sich nur freuen, "das Einzige, was wir tun mussten, war, den Musiksaal Dienstagnachmittags frei zu blocken", so Richter. Den Kindern sind diese organisatorischen Dinge egal: Sie blasen in die nagelneuen Instrumente, was ihre Lungen nur so hergeben.

(Reutlinger Nachrichten, Autor: Norbert Leister, 06.10.11)

Reutlinger Generalanzeiger, 28.03.2011
"Zwischen Holst und Grönemeyer"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Blasmusik halt? Von wegen! Mit großem Mut und noch mehr Schwung hatte der Musikverein Betzingen ein Frühlingsprogramm vorbereitet, das noch den letzten Winterschläfer munter machen konnte. In der dicht gefüllten Kemmlerhalle zeigten die Musiker des Orchesters, dass sie sich auch von der eifrigen Musikerjugend aus den eigenen Reihen nichts vormachen lassen müssen: Da war ordentlich Rhythmus drin!

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Reutlinger Nachrichten, 12.03.2011
"Gelungene Kooperation"

REUTLINGEN. Eine gelungene Kooperation zwischen Schule und Verein haben die Hermann-Hesse-Realschule und der Musikverein Betzingen zustande gebracht, indem jetzt ein Bläserklasse eingerichtet wird.

Zum kommenden Schuljahr richtet die Hermann-Hesse-Realschule in Kooperation mit dem Musikverein Betzingen eine Bläserklasse ein und greift das an einigen Gymnasien bereits etablierte Erfolgsmodell auf: Eine Bläserklasse ist auf zwei Schuljahre (5./6. Klasse) angelegt und sorgt für besonders intensives Klassenmusizieren.

Alle Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse erlernen vom ersten Tag an ein Orchesterblasinstrument oder Schlagzeug. Sie können dabei unter vielfältigen Instrumenten auswählen. Das Angebot reicht von Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Waldhorn, Tenorhorn, Posaune, Tuba bis zum Schlagzeug. Der Orchesterunterricht findet im Rahmen des regulären Musikunterrichts statt.

Zusätzlich erhalten die Schülerinnen und Schüler wöchentlich eine weitere Unterrichtsstunde für den Instrumentalunterricht in besonders förderintensiven Kleingruppen.

Wie die Erfahrung zeigt, schaffen das Erlernen eines Instrumentes und das gemeinsame Musizieren ein hohes Motivationsklima. Durch das Musizieren in der Klasse, das Handeln in der "Mannschaft", werden zusätzliche soziale Ziele wie Teamfähigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme erreicht. In Bläserklassen herrscht meist ein ganz besonderes Klassenklima, das durch gegenseitige Wertschätzung und ein großes Gemeinschaftsgefühl geprägt ist. Auch außermusikalisch lässt sich eine positive Wirkung der Bläserklasse beobachten: So ist die Steigerung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit durch den regelmäßigen Umgang mit einem Instrument wissenschaftlich nachgewiesen.

Der monatliche Unkostenbeitrag für die Schülerinnen und Schüler hält sich übrigens in engen Grenzen: Für 35 Euro erhalten die jungen Bläserinnen und Bläser ein Leihinstrument, Noten und den zusätzlichen Instrumentalunterricht. Alle Instrumente werden für die Bläserklasse neu angeschafft und den Schülern für zwei Jahre zur Verfügung gestellt.

Info Weitere Informationen über die Bläserklasse können Interessierte am Schnuppernachmittag am Mittwoch, 16. März, ab 14 Uhr direkt an der Hermann-Hesse-Realschule im Storlach erfragen.

(Reutlinger Nachrichten, Autor: SWP, 12.03.2011)

Reutlinger Generalanzeiger, 02.11.2010
"Gesellig gefeiert"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Wein, Zwiebelkuchen und Blasmusik, das sind die unersetzlichen Zutaten zu einem gelungenen "Goldenen Herbst". Zum zweiten Mal feierte der Musikverein Betzingen in der Zehntscheuer sein Weinfest.

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Reutlinger Generalanzeiger, 30.04.2010
"Locker und konsequent volkstümlich"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Das neue Stück fällt etwas aus dem Rahmen. Wilfrid Keser hat die Noten ausgeteilt und summt nun seinen Kollegen von der Betzinger Seniorenkapelle die Melodie vor. Die anderen blicken etwas ratlos auf die Tonzeichen auf dem Blatt. Einer aus der Tenorhorn-Fraktion moniert die fehlenden Taktstriche. "Wenn ma äll Sonntig en'd Kirch ganga tät, no tät ma's kenna", brummt ein Zweiter.

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Reutlinger Generalanzeiger, 22.03.2010
"60 Jahre aktiv - das wüsche ich mir auch"

REUTLINGEN-BETZINGEN. Eine voll besetzte Kemmlerhalle, ein tolles Musikprogramm, hervorragende Musiker, ein Buffet, das auch nach dem offiziellen Teil noch zum Bleiben einlud - so präsentierte sich der Betzinger Musikverein bei seinem Frühjahrskonzert.

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